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60 Jahre Ministrant: Waldemar Schneider aus Zell feiert Jubiläumsgottesdienst

Waldemar Schneider aus Zell am Main übernimmt viele Dienste bei den Gottesdiensten im Kloster Oberzell: Der 68-Jährige ist Lektor, Kommunionhelfer und Zeremonienmeister, vor allem aber Ministrant – und das seit 60 Jahren. Dieses außergewöhnliche Jubiläum haben die Oberzeller Franziskanerinnen gemeinsam mit Waldemar Schneider am Pfingstmontag in der Klosterkirche gefeiert. 60 Jahre Ministrantendienst würden nur wenige erreichen, betonte Sr. Rut Gerlach in ihrer Begrüßung. Waldemar Schneider sei mit der Liturgie und den Besonderheiten der verschiedenen Festtage vertraut. „Sollte einmal etwas übersehen oder vergessen werden, machen Sie diskret darauf aufmerksam oder holen es mit solcher Ruhe herbei, dass es für die Gemeinde

Sr. Katharina Ganz und Sr. Beate Krug beim Katholikentag in Erfurt

Glaube, Diskussion, Fest: dazu begegnen sich Menschen aller Generationen fünf Tage lang, alle zwei Jahre, in einer anderen Stadt. Für den 103. Deutschen Katholikentag vom 29. Mai bis 2. Juni 2024 in Erfurt werden bis zu 20.000 Teilnehmende aus Deutschland, Europa und der Welt erwartet. Darunter auch Menschen anderer Konfessionen und Religionen oder solche, die mit dem Katholikentag zwar nicht den Glauben, aber die gesellschaftlichen Anliegen teilen. Mit einem gemeinsamen Angebot „Ökumenisches Kloster – Gespräche unterm Feigenbaum“ beteiligen sich die Ordensgemeinschaften am Katholikentag. In acht Gesprächsrunden wird das Leitwort des Katholikentags „Zukunft hat der Mensch des Friedens“ aus Ordensperspektive aufgegriffen

Miteinander leben lernen: Ordensoberinnen und -obere verabschieden gemeinsame Stellungnahme

Rund 180 Ordensoberinnen und -obere haben eine Stellungnahme zur Frage des Zusammenlebens von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und Prägungen in Deutschland verabschiedet und damit ein klares Statement gesetzt gegen fremdenfeindliche Ressentiments und für die unantastbare Würde aller Menschen. Das hat die Deutsche Ordensobernkonferenz (DOK) heute in einer Pressemitteilung veröffentlicht. Die gemeinsame Stellungnahme war gewissermaßen das Fazit des Studientags im Rahmen der Mitgliederversammlung der DOK, an der auch Generaloberin Sr. Dr. Katharina Ganz teilgenommen hat. Für die Ordensgemeinschaften sei ein Zusammenleben von in Deutschland und im Ausland geborenen Frauen und Männern unter einem Dach seit vielen Jahrzehnten alltägliche und vertraute

Eiserne, Diamantene und Gnadenvolle Profess im Kloster Oberzell

Das Professjubiläum ist für eine Ordensschwester etwas ganz Besonderes, sie erneuert dabei ihr Versprechen vor Gott. Die Jubilarinnen bereiten sich intensiv auf diesen Festtag vor, blicken dankbar zurück auf ihr bisheriges Leben und schauen gemeinsam zuversichtlich in die Zukunft. Das gilt auch für die Frauen, die am 5. Mai in der Klosterkirche St. Michael ihr Professjubiläum begingen: Schwester Hyazintha Jäger legte ihre Gelübde vor 70 Jahren ab und beging damit ihr Gnadenvolles Jubiläum. Die Schwestern Brunhilde Zuber, Florina Seitz und Reinharda Fabinger feierten nach 65 Jahren ihre Eiserne Profess und die Schwestern Galgana Kraus, Leonis Schäfer, Liboria Ehler, Reginarda Holzer

Kloster Oberzell beWEGt: Wir sind dabei beim Stadtradeln 2024!

Radeln für das Klima: Indem wir Fahrrad fahren, leisten wir aktiv unseren Beitrag für mehr Klimaschutz. Wer einen (Arbeits-)Weg von vier Kilometern (einfach) an 20 Tagen mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zurücklegt, spart über 20 Kilogramm CO2 – und über 50 Euro. Außerdem senkt Radfahren nachweislich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Deshalb sind wir auch in diesem Jahr – zum siebten Mal in Folge – wieder dabei beim Stadtradeln vom 1. bis 21. Mai 2024. In diesem Zeitraum zählt jeder Kilometer mit dem Fahrrad, egal ob zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit. Mitmachen können alle, die in

Resolution: Integration und Teilhabe in den Vordergrund stellen

Eine Flüchtlings- und Migrationspolitik, die Integration und Teilhabe in den Vordergrund stellt – das fordert der Bayerische Flüchtlingsrat. Eine entsprechende Resolution wurde beim ökumenischen Studientag für Flüchtlingsarbeit und Kirchenasyl am 13. April 2024 in Nürnberg verabschiedet, an dem auch Schwester Juliana Seelmann von den Oberzeller Franziskanerinnen teilgenommen hat. Die Teilnehmenden des Studientags, die sich alle in der Geflüchtetenarbeit engagieren, kritisieren mit der Resolution die aktuelle Abschiebepraxis der Bundesregierung und verlangen einen Kurswechsel. Das Grundrecht auf Asyl und der Flüchtlingsschutz nach der Genfer Flüchtlingskonvention seien als Menschenrechte die Basis „unserer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaften in Deutschland wie in der Europäischen Union“,

Spende: „Mix for Kids“ unterstützt unser Kinderheim in Südafrika mit 3000 Euro

Der gemeinnützige Verein „Mix for Kids“ unterstützt mit einer großzügigen Spende von 3000 Euro unser Kinderheim in Südafrika. Das Geld stammt aus der Lichterzauber-Veranstaltung in Geesdorf (Landkreis Kitzingen). „Mix for Kids“ wurde im April 2018 gegründet aus dem traurigen Anlass des Todes von Steffen Mix, dem Juniorchef der Kräuter Mix GmbH in Abtswind. Um seine Ideale weiterleben zu lassen, unterstützt der Verein in verschiedenen Ländern gemeinnützige Projekte in den Bereichen Soziales und Sport, um die Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen in benachteiligten Strukturen und schwierigen Lebenssituationen zu verbessern. Die Oberzeller Franziskanerinnen sind seit 1951 in Südafrika aktiv. An verschiedenen Orten

Sr. Katharina: „Es gibt spannende Projekte und zarte Aufbrüche“

Mit der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz war Generaloberin Sr. Dr. Katharina Ganz vergangene Woche in den Niederlanden. Mit der Studienreise wollte sich die Gruppe informieren, informieren, wie die Kirchen in den Niederlanden auf eine fortschreitende Säkularisierung reagieren. Mehr als die Hälfte der niederländischen Bevölkerung ist heute religionslos. Hier geht es zur Pressemitteilung der deutschen Bischofskonferenz: „Gott im Säkularen entdecken“ Für sie selbst sei die Studienreise sehr bereichernd gewesen, betont Sr. Katharina nach ihrer Rückkehr. Vor allem die ökumenischen Begegnungen bezeichnet die Generaloberin als sehr wertvoll. „Die Vertreter:innen der alt-katholischen Gemeinde in Utrecht haben uns eindrucksvoll geschildert, wie sie Synodalität erleben:

Lieder für Leib und Seele: berührendes Konzert mit Stefanie Schwab

Einen österlichen Ohrenschmaus erlebten die Besucher:innen des Konzerts „eingeladen“ von Stefanie Schwab am 6. April im Kloster Oberzell. Die rund 100 Gäste im voll besetzten Klara-Saal waren sichtlich berührt und begeistert von den authentischen Texten und der herzlichen Art der christlichen Liedermacherin. Mit Stefanie Schwab verbindet uns der Einsatz für Mädchen und Frauen in Not. Mit ihrer Musik unterstützt die Würzburgerin üblicherweise auch das Mädchen- und Frauensozialprojekt „Archana“ des Missionsärztlichen Institutes Würzburg in Maharastra/Mittelindien. Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ sagen wir, dass diesmal die Spenden ihres Konzertes vollständig an die Frauenarbeit der Oberzeller Franziskanerinnen gehen. Die großzügigen Spenden von insgesamt 925

Unsere Homepage ist klimaneutral

Unsere Homepage www.oberzell.de wird seit 27. März 2024 klimaneutral betrieben. Unser Hauptanliegen ist, unsere CO2-Emissionen durch Maßnahmen wie effizientere Energienutzung oder Dämmung zu reduzieren. Manche Emissionen sind allerdings unvermeidbar und die wollen wir über Kompensationsprojekte ausgleichen. Meist werden damit zertifizierte Aufforstungsmaßnahmen in Ländern unterstützt, in denen Bäume schneller als bei uns in Deutschland wachsen. Wir haben uns für die inhabergeführte Klimaschutzagentur „natureOffice“ entschieden, die bereits seit vielen Jahren mit verlässlichen Partner:innen in Togo zusammenarbeitet. Auf deren Internetseite kann sich jede:r über das ID-Trackingsystem informieren, wie viele Tonnen CO2 kompensiert wurden. Unsere ID lautet 439-DBX-442. Weitere Informationen rund um Klimaneutralität und

Frohe und gesegnete Ostern!

Eine wahre Geschichte: Zu meinem Geburtstag bekam ich von meinen Nichten und Neffen ein neues Handy. Allerdings hatte ich mit dem Einrichten und Überspielen der Daten Schwierigkeiten. Nach mehreren Fehlversuchen fasste ich Mut und fuhr zu einem Elektromarkt in der Nähe. Dort wurde ich von einem Mitarbeiter nach meinem Anliegen gefragt. Ich erklärte ihm, dass ich ein neues Handy geschenkt bekam, dass es nicht in diesem Markt gekauft wurde und, dass ich leider mit dem Neueinrichten nicht zurecht komme und Hilfe brauche. Der junge Mann löste ein Problem nach dem anderen. Nach etwa einer halben Stunde war das Handy gebrauchsfertig.

Karfreitagspredigt von Sr. Katharina: Legen Sie ab, was Sie mitbringen!

Zusammen mit Schwester Beatrix bin ich vor kurzem auf dem Jakobsweg in Spanien gepilgert. Wir sind unserem Ziel, die Strecke von Oberzell nach Santiago de Compostela zu Fuß zu gehen, wieder 200 Kilometer näher gekommen. An unserem letzten Pilgertag überschritten wir den Alto de Monjón, einen Pass auf 1500 Meter Höhe. Am höchsten Punkt ist ein schlichtes Eisenkreuz auf einem fünf Meter hohen Baumstamm aufgerichtet. Das „Cruz de Ferro“, wie es auf Spanisch genannt wird, zählt zu den wichtigsten Etappen auf dem Camino Francés. Seit Jahrhunderten legen vorbei kommende Pilger:innen am Fuß des Kreuzes Steine ab. Inzwischen ist der Steinhaufen